Junge Forschung #9 mit Anna Hornykewycz

In unserer neunten Folge des „Junge Forschung“-Spezials hat sich Rudi mit Anna Hornykewycz in der Wirtschaft getroffen. Anna promoviert zur Entwicklung und Darstellung ökonomischer Ungleichheit im Rahmen agentenbasierter Modelle (ABM). In dieser Folge sprechen wir mit ihr über ihren bisherigen Forschungsprozess und ihre Mitarbeit an einem Forschungsprojekt zur Dekarbonisierung des Gebäudesektors. Zudem besprechen wir sehr„Junge Forschung #9 mit Anna Hornykewycz“ weiterlesen

Folge 62 – Boniface Mabanza

…und die kolonialen Kontinuitäten im Handel.
In der 62. Folge war Boniface Mabanza Bambu bei uns in der Wirtschaft zu Gast. Er ist Referent der Kirchlichen Arbeitsstelle Südliches Afrika bei der Werkstatt Ökonomie und beschäftigt sich vor allem mit Handels- und Rohstoffpolitik. Wir sprechen mit ihm darüber, welche Kolonialen Strukturen bis heute im Handel mit afrikanischen Ländern vorherrschen, welche Rolle Deutschland und die EU dabei spielen und wie afrikanische Länder ihre Handelsbeziehungen gestalten möchten. Boniface erzählt uns hier auch, warum es am besten wäre, wenn die EU Afrika einfach in Ruhe lassen würde. Viel Spaß beim Hören!

Junge Forschung #8 mit Laura Lüth

In unserer achten Folge des „Junge Forschung“-Spezials hat sich Julia mit Laura Lüth in Hamburg getroffen. Laura promoviert zum Einfluss staatlicher Institutionen auf die Organisation von Sorgearbeit. Wir sprechen über ihren bisherigen Forschungsprozess und darüber, was sie dabei gelernt und herausgefunden hat. Kontakt und Pubklikationen

Folge 61 – Daniel Mayerhoffer, Jan Schulz-Gebhard

…und die Wahrnehmung ökonomischer Ungleichheit.
In unserer 61. Episode führen Felix und Rudi ein Gespräch mit Daniel Mayerhoffer, Assistant Professor in Computational Social Science an der Universität Amsterdam, und Jan Schulz-Gebhard, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre an der Otto-Friedrich-Universität in Bamberg. Das Thema: Die Wahrnehmung ökonomischer Ungleichheit. Im ersten Teil sprechen wir darüber, wie das persönliche Umfeld zur Unterschätzung der ökonomischen Ungleichheit beiträgt. Dabei werfen wir auch einen Blick auf das Agent Based Modelling als angewandte Methode. Im zweiten Teil vertiefen wir uns in konkrete Auswirkungen der Homophilie, darunter Wahlentscheidungen, Nachahmungskonsum sowie die Effekte auf die Gender Wage Gap und die Racial Wage Gap. Schaltet ein und erfahrt zudem, wie ihr LEGO-Bausteine in eure Vorträge und Forschung integrieren könnt. Viel Spaß beim Hören!

Folge 60 – Corinna Dengler

…. und die Vorsorgende Wirtschaft.
In unserer 60. Episode tauchen Julia und Rudi tief in das Thema der Transformation ein, indem sie mit Corinna Dengler, Assistant Professor an der Wirtschaftsuniversität Wien, die feministische Perspektive erkunden. Im ersten Abschnitt der Folge erörtern wir faszinierende Konzepte des Vorsorgenden Wirtschaftens und der Foundational Economy. Corinna nimmt uns mit auf eine Reise durch diese Konzepte, beleuchtet Unterschiede und Gemeinsamkeiten und teilt ihre Erkenntnisse aus einer dekolonialen Perspektive. Im zweiten Abschnitt setzen wir die spannende Diskussion fort und widmen uns Themen wie Universal Basic Services, Universal Basic Income und Time Politics. Taucht mit uns ein und erfahrt mehr über die Ideen, die diese Themenbereiche prägen. Viel Freude beim Hören!

Folge 59 – Philipp Heimberger

…. und die ungleiche wirtschaftliche Entwicklung in der EU.
Rudi und Martin haben sich mit Philipp Heimberger vom Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche (wiiw) darüber unterhalten, warum teilweise große wirtschaftliche Unterschiede zwischen den Ländern in der EU bestehen und wieso sich die Länder unterschiedlich entwickeln. Philipp erklärt uns, warum die verschiedenen Entwicklungsmodelle mit unterschiedlichen Produktionsstrukturen eine wichtige Rolle dabei spielen. Im zweiten Teil der Folge erfahrt ihr dann, wie es nach der Finanzkrise zur Eurokrise kam, welche Alternativen es zur angewandten Austeritätspolitik gegeben hätte und warum die verschiedenen Entwicklungsmodelle entscheidend beeinflusst haben wie gut die Länder durch die Krise gekommen sind. Viel Spaß beim Hören!

Junge Forschung #7 mit Kate Jürgens

In der siebten Episode unseres Spezials „Junge Forschung“ treffen Martin und Rudi auf Kate Jürgens, Doktorandin an der Universität Bamberg. Kate hat sich auf die Entwicklungen der Staatsinvestitionen in der EU und Deutschland spezialisiert, wobei sie besonders die Auswirkungen von Fiskalregeln, wie zum Beispiel der Schuldenbremse untersucht. Gemeinsam diskutieren wir ihre Forschungsergebnisse und tauchen in„Junge Forschung #7 mit Kate Jürgens“ weiterlesen

Junge Forschung #6 mit Arthur Guerriero

In der sechsten Folge der Jungen Forschung spricht Rudi mit Arthur Zito Guerriero über seine Promotion. Arthur ist Teil des Promotionskollegs „Die Politische Ökonomie der Ungleichheit“ am Institut für Sozioökonomie der Universität Duisburg-Essen. In dieser Folge stellt er uns eins seiner Forschungspapiere genauer vor, welches sich mit den jüngsten Entwicklungen in der globalen Einkommensungleichheit beschäftigt.„Junge Forschung #6 mit Arthur Guerriero“ weiterlesen

Folge 58 – Georg Tafner

…. und die Wirtschaftpädagogik.
Martin und Felix haben sich mit Georg Tafner von der Humboldt Universität Berlin getroffen. Georg ist dort Professor für Wirtschaftspädagogik. Wir fragen ihn, womit sich die Wirtschaftspädagogik eigentlich beschäftigt und welche Rolle plurale Perspektiven hier spielen. Georg erzählt uns außerdem wie er sich den Wirtschaftsunterricht an Schulen vorstellt. Viel Spaß beim Hören dieser spannenden Folge!

Folge 57 – Steffen Lange

…. und die Wirtschaft ohne Wachstum.
Julia und Felix haben Steffen Lange in der Wirtschaft getroffen. Steffen koordiniert u.a. an der Universität Siegen den Master Plurale Ökonomik. Wir besprechen mit Steffen was die Idee hinter dem Studiengang ist und wie dieser sich entwickelt. Vor allem geht es in der Folge aber um seine Forschung zu den makroökonomischen Rahmenbedingungen einer Postwachstumsökonomie. Dabei erfahren wir von Steffen, dass eine Wirtschaft ohne Wachstum auch in der Neoklassik kein Problem darstellen würde und warum es verschiedener ökonomischer Theorien bedarf, um komplexe Themen, wie die sozial-ökologische Transformation, zu beleuchten. Außerdem sprechen wir auch über die Rollen von Digitalisierung und Rebound-Effekten in der Transformation. Viel Spaß beim hören der Folge – es lohnt sich mal wieder!